Prüfungsangst

Kühlen Kopf vor Prüfungen bewahren

Mag. Christiane Maier-Plos · Instahelp Online-Magazin · 2017

Person lernt ruhig am Schreibtisch – konzentrierte Prüfungsvorbereitung
Foto: Unseen Studio / Unsplash

Der Stoff sitzt, die Vorbereitung war solide – und trotzdem: Sobald die Prüfungssituation naht, setzt ein Blackout ein. Die Gedanken rasen, der Körper zittert, das Wissen scheint wie weggeblasen. Prüfungsangst ist eine der häufigsten Angstformen und betrifft Menschen jeden Alters.

Warum blockiert Stress den Kopf?

Prüfungsangst aktiviert das körperliche Stresssystem. Adrenalin wird ausgeschüttet, der Fokus verengt sich auf mögliche Bedrohungen – das ist evolutionär sinnvoll, wenn ein Tiger hinter uns her ist. Für eine Prüfung ist dieser Zustand jedoch wenig hilfreich: Kreatives Denken, Abruf komplexer Informationen und differenziertes Abwägen werden durch zu viel Stress beeinträchtigt.

Ein mittleres Aktivierungsniveau ist optimal: etwas Aufregung hält wach und fokussiert. Zu viel Angst hingegen blockiert genau die kognitiven Funktionen, die wir brauchen.

Häufige Gedankenmuster bei Prüfungsangst

Diese Gedanken sind häufig übertrieben und unrealistisch – aber sie fühlen sich wahr an. Und sie verstärken die körperliche Stressreaktion.

Was wirklich hilft

Vor der Prüfung:

In der Prüfung:

Langfristig:

Wer regelmäßig unter starker Prüfungsangst leidet, profitiert von einer psychotherapeutischen Begleitung, in der die zugrundeliegenden Gedankenmuster – Perfektionismus, Versagensangst, überhöhte Erwartungen – bearbeitet werden können.

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine psychotherapeutische Beratung.

Persönliche Begleitung gewünscht?

Wenn Sie das Thema persönlich betrifft und Sie Unterstützung wünschen, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

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