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Hypochondrie

Im Mittelpunkt der hypochondrischen Störung stehen übermäßige Krankheitsängste und Krankheitsüberzeugungen. Die Bezeichnungen „Krankheitsängste“ oder „Gesundheitsängste“ sind aufgrund ihrer Verknüpfung mit den Angststörungen viel akzeptablere Begriffe.

Die hypochondrischen Ängste können sich auf Körperfunktionen (z.B. Herzschlag, Schwitzen, Darmbewegungen), körperliche Bagatellbeschwerden (z.B. eine kleine Wunde, ein gelegentlicher Husten, ein Bienenstich) oder vage und mehrdeutige körperliche Empfindungen (z.B. „schmerzende Venen“, „Nervenschmerzen“) beziehen. Auch zählen nach dem ICD-10 körperbezogene Ängste ohne aktuelle Beschwerden als hypochondrische Störung (z.B. AIDS- oder Krebsphobie).

Menschen mit einer Hypochondrie beschreiben dem Arzt ihre Symptome gewöhnlich sehr ausführlich und detailliert. Sie suchen oft verschiedene Ärzte auf („Doctor Shopping“) und wechseln häufig den Arzt, wenn sie das Gefühl haben, nicht die richtige Untersuchung und Behandlung zu erhalten.

Hypochondrische Ängste haben weitreichende Folgen, wie die Belastung der sozialen Beziehungen, die ständige Beschäftigung mit eigenen Ängsten und Zuständen, die Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit (Schule, Beruf), Einnahme der Krankenrolle, häufige Arztbesuche.

Je nachdem, ob die Krankheitsangst oder die Krankheitsüberzeugung im Vordergrund steht, sind unterschiedliche psychotherapeutische Strategien indiziert. Wichtig ist die Vermittlung eines plausiblen Erklärungsmodells der Krankheitsängste in der Therapie. Zudem wird in der Therapie das Krankheitsverhalten (Schonhaltung, Arztbesuche etc.), die Körperwahrnehmung, Krankheitskognitionen und das Selbstbild bearbeitet.

Literatur: Morschitzky, Hans: Somatoforme Störungen: Diagnostik, Konzepte und Therapie bei Körpersymptomen ohne Organbefund, 2. Auflage: Springer, 2007

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Ich biete Einzelgespräche zu 50 Minuten an. Die gesamte Behandlung ist abhängig von der jeweiligen Problematik, Ihrem Engagement und Ihrer Motivation zur Veränderung.

Die Gespräche unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht.

Kosten

Mein Honorar beträgt 90 Euro pro Einheit (50 Minuten) für ein Einzelgespräch.

Kostenzuschuss von der Krankenkassa

Die (Online-)Psychotherapie ist ein eigenständiges Heilverfahren. Der Kostenzuschuss von der Krankenkasse erfolgt bei vorliegen einer krankheitswertigen Störung (ICD-10 Diagnose). Für den Zuschuss wird eine Bestätigung einer ärztlichen Untersuchung (vom praktischen Arzt) vor der zweiten Therapieeinheit benötigt. Diese dient dazu, körperliche Beschwerden abzuklären, die seelische Probleme unter Umständen mitbedingen.

Die Bestätigung der Untersuchung und die Honorarnote der Psychotherapeutin werden an die Krankenkassa geschickt:

  • ÖGK: 28 Euro pro Therapieeinheit ( 50 Minuten)
  • SVS, BVAEB: 40 Euro pro Therapieeinheit ( 50 Minuten)