Aktuelles

2018-01-07 @ 18:45

WICHTIGE INFORMATION: Derzeit nehme ich keine neuen Psychotherapieanfragen entgegen!

2017-07-01 @ 20:15

Neue Praxisadresse ab Juli: Rudolf-Hans-Bartsch-Straße 15-18, 8042 Graz-St.Peter

2016-10-25 @ 18:00

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Meine Arbeitsgebiete

Ängste

Burnout

Chronische Schmerzbehandlung

Chronischer Tinnitus

Depressionen

Essstörungen

Als Essstörungen bezeichnet man den unangemessenen Umgang mit dem Essen. Betroffene verweigern das Essen, verschlingen Unmengen an Nahrungsmitteln und werden danach von Schuldgefühlen geplagt und/oder Erbrechen. Eine Beeinträchtigung des Wohlbefindens, die Verschlechterung des Gesundheitszustandes und psychosoziale Belastungen (ständige Beschäftigung mit dem Essen, Kalorien zählen, verheimlichen usw.) sind die Folgen einer Essstörung. Folgende Formen werden unterschieden:

Magersucht

Kennzeichen der Magersucht ist der massive Gewichtsverlust bis hin zur Lebensbedrohung, so dass eine medizinische Notversorgung erforderlich ist. Magersüchtige möchten sehr dünn sein und haben große Angst dick zu sein. Auch bei extremen Untergewicht fühlen sich Anorektiker noch zu dick. Diese Besessenheit führt dazu, dass die Gedanken von Magersüchtigen nur noch um das Essen kreisen und den Lebensalltag völlig einschränkt. Der Gewichtsverlust wird durch Fasten (Diäten), die Einnahme von Appetitzüglern, Abführmitteln oder harntreibenden Mitteln, exzessives körperliches Training oder selbstherbeigeführtes Erbrechen erzielt.

Eine von 100 Jugendlichen oder jungen Frauen im Alter von 12-25 Jahren leidet an Magersucht, bei jungen Männern ist die Zahl im Steigen. Behandlungsmaßnahmen sind die Erstellung von Essensplänen, Selbstbeobachtung, Achtsamkeitsübungen, Aufbau eines realistischen Körperbildes und Aufbau von Selbstwert.

Bulimie

Wiederkehrende Fressanfälle mit anschließendem selbstherbeigeführtem Erbrechen zählen zum Krankheitsbild der Bulimie.

Ess-Brechsüchtige unterliegen dem Zwang, große Mengen an zumeist hochkalorischer Nahrung zu verschlingen. Aus Angst zuzunehmen oder nicht die ideale Figur zu haben, erfolgt nach den Fressattacken das Erbrechen.

Zumeist wird der Ess-Brech-Kreislauf von negativen Gedanken, gedrückter Stimmung, dem Gefühl versagt zu haben, Kontrollverlust und dem Wissen ein abnormes Essverhalten zu haben, begleitet. Ess-Brechsüchtige sind sich ihrer Problematik bewusst und Leiden vor allem auch darunter, dass sie diesen Kreislauf nicht durchbrechen können. Ein Großteil der Ess-Brechsüchtigen weist ein normales bis leicht erhöhtes Körpergewicht auf. Die Problematik wird von den Betroffenen verheimlicht, sodass Bulimiker ca. 10 Jahre brauchen, um sich in Psychotherapie zu begeben. Ca. 1% der Frauen im Alter zwischen 15-30 Jahren leiden an Bulimie.

Ebenso wie Anorektiker nehmen Bulimiker Appetitzügler, Abführmittel und harntreibende Mittel oder führen anstrengende körperliche Aktivitäten durch, um Gewicht zu reduzieren oder zu halten.

Literatur: Jacobi, C., Paul, T., Thiel, A. (2004) Essstörungen. Reihe: Fortschritte der Psychotherapie - Band 24. Hogrefe

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Selbstwertproblematik

Somatisierung

Stressbewältigung

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Arbeitssetting

Ich biete Einzelgespräche zu 50 Minuten an. Die gesamte Behandlung ist abhängig von der jeweiligen Problematik, Ihrem Engagement und Ihrer Motivation zur Veränderung.

Die Gespräche unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht.

Kosten

Mein Honorar beträgt 80 Euro pro Einheit (50 Minuten) für ein Einzelgespräch.

In finanziell schwierigen Situationen biete ich Einzelgespräche mit einer Ermäßigung an.

Kostenzuschuss von der Krankenkassa

Die Psychotherapie ist ein eigenständiges Heilverfahren. Der Kostenzuschuss von der Krankenkasse erfolgt bei vorliegen einer krankheitswertigen Störung (ICD-10 Diagnose). Für den Zuschuss wird eine Bestätigung einer ärztlichen Untersuchung (vom praktischen Arzt) vor der zweiten Therapieeinheit benötigt. Diese dient dazu, körperliche Beschwerden abzuklären, die seelische Probleme unter Umständen mitbedingen.

Die Bestätigung der Untersuchung und die Honorarnote der Psychotherapeutin werden an die Krankenkassa geschickt:

  • GKK, SVA: 21,80 pro Therapieeinheit ( 50 Minuten)
  • BVA: 40 Euro pro Therapieeinheit ( 50 Minuten)